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Aktuelle Ausgabe

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Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres Verlegers Karl Stutz erfahren. Er verstarb nach langer und schwerer Krankheit am 28. September im Passauer Klinikum. Herr Stutz hat die Zeitschrift Phoibos von Beginn an mit überaus großem Engagement begleitet. Eine Würdigung seiner Arbeit wird in der kommenden Ausgabe von Phoibos erfolgen.


Hinweise für Phoibos-Abonnenten


Ausgabe 2015/1 ("Historisch informierte Aufführungspraxis II") ist nun bestellbar.

Sie beinhaltet acht Fachartikel, einen Mailwechsel und eine Miszelle.


- Für die krankheitsbedingte Verzögerung der Ausgabe bitten wir um Entschuldigung -


Der Inhalt im Einzelnen:

Silvan Wagner: Historisch informierte Aufführungspraxis in Jugendliteratur? Eine musikalische Lektüre von Diana Wynne Jones‘ Die Kraft der Mandola

Stefanie Acquavella-Rauch: Gedanken zur ,Historisch informierten Aufführungspraxis‘ und der Lückenhaftigkeit von Geschichte in der musikalischen Praxis

Panagiotis Poulopoulos: Das Musizieren im Freien in der Zeit des Biedermeier: Die Beispiele der Orphica, der Gitarre und des Csakans

Judith I. Haug: Osmanische Musik 2014: ein Versuch über junge Interpret/innen, (historische) Aufführungspraxis und Instrumentenbau

Wendelin Bitzan: Tönende Buchstaben. Zur Transkription deutscher Lautentabulaturen am Beispiel von Hans Newsidlers Entlaubet ist der walde

Mailwechsel: Alte Plektren (Wagner/Johnen)

Komalé Akakpo: Italienische Salteriomusik des 18. Jahrhunderts – eine kommentierte Quellensichtung

Mirjam Schröder: Ein Garten von Freuden und Traurigkeiten

Michael Kubik: Artikulation- ein babylonisches Sprachengewirr? Eine kleine Untersuchung unter dem besonderen Aspekt der Zupfinstrumente im Vergleich zur Blockflöten-, Violin- und Gesangstechnik

Miszelle: Konrad Wölkis Rolle in der Zupfmusikszene der Nachkriegszeit: Eine noch anstehende Aufgabe (Silvan Wagner)



Selbstverständlich können auch frühere Ausgaben der Zeitschrift Phoibos bestellt werden, solange die Auflage nicht vergriffen ist.

Zur Bestellung.

Herausgeber: Silvan Wagner

Verlag: Verlag Karl Stutz, Passau


Call for articles

für die Ausgabe Phoibos 1/2016: Zupfmusik in der Literatur

Die Musik von Zupfinstrumenten – Mandoline, Gitarre, Harfe und Zither inclusive ihrer historischen Vorgänger und organologischen Verwandten – ist aufgrund ihrer Fragilität und ihrer zum Teil erotischen und exotistischen Assoziationen ein wichtiges und vielschichtiges literarisches Motiv: Goethe personifiziert in seinem „Märchen“ gleich alle vier modernen Zupfinstrumente und interagiert galant mit ihnen; die Gitarre spielt in den Gedichten Trakls eine wichtige Rolle, und Bernières widmet der Mandoline gleich einen ganzen Roman.

Nicht zuletzt aufgrund der nachhaltigen Reserviertheit der Musikwissenschaft gegenüber Zupfinstrumenten blieb deren literarische Rolle allerdings bislang so gut wie unbeleuchtet. Die Themenausgabe „Zupfmusik in der Literatur“ der Zeitschrift Phoibos möchte diesem Desiderat durch intensive Einzeluntersuchungen begegnen und seine Aufarbeitung anstoßen. Willkommen sind Artikelvorschläge zur Rolle, Funktion und Bedeutung von Zupfinstrumenten und ihrer Musik in der (nicht notwendigerweise deutschsprachigen) Literatur aller Epochen. Die Konzentration auf Zupfinstrumente soll den Einbezug anderer Instrumente nicht ausschließen.

Deadline für die Artikelvorschläge ist der 01.11.2015, eine Rückmeldung erfolgt dann umgehend. Die Artikel sollten bis Ende Januar 2016 in einer ersten Fassung vorliegen. Bitte richten Sie Artikelvorschläge an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Phoibos – Zeitschrift für Zupfmusik ist ein seit 2008 halbjährlich erscheinendes Periodikum (vgl. www.phoibos-zfz.de), das mit der geplanten Ausgabe „Zupfmusik in der Literatur“ eine Onlinezeitschrift mit Sitz an der Universitätsbibliothek Bayreuth werden soll. Phoibos ist ein musikwissenschaftliches Organ mit einer breiten kulturwissenschaftlichen Ausrichtung, der auch Beiträge aus Nachbardisziplinen – hier der Literaturwissenschaften – hochwillkommen sind. Die Beiträge werden redaktionell betreut und durchlaufen einen Begutachtungsprozess.




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